Höchster, allmächtiger, guter Herr
Auferstehung ist ein zarter Neubeginn, der zu jubelnder Dankbarkeit und Freude wächst und ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Gedanken zum Ostersonntag.
Lesejahr A II, 5.4.2026
Danket dem Herrn, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig!
Ich werde nicht sterben, sondern leben, um die Taten des Herrn zu verkünden.
Psalm 118,1.17
Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein sind das Lob, die Herrlichkeit und Ehre und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig, dich zu nennen.
Impuls
Ostern
erzählt von einem leisen,
aber kraftvollen Wunder.
Mitten im Dunkel beginnt etwas Neues.
Wo Hoffnung verloren schien,
wächst Leben.
Die Auferstehung ist zunächst
kein lauter Triumphschrei,
sondern ein zarter Neubeginn,
eine Begegnung,
ein Staunen,
wie das erste Licht am Morgen,
ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Lob und Herrlichkeit,
Freude und Segen.
Freude an Ostern heißt nicht,
dass alles perfekt ist.
Sie bedeutet vielmehr,
darauf zu vertrauen,
dass selbst aus Schmerz und Zweifel
neues Leben entstehen kann.
Dass das, was uns niederdrückt,
nicht das letzte Wort hat.
Das Leben ist stärker.
Die Liebe ist kraftvoll.
Die Freude wächst –
vielleicht leise,
aber unaufhaltsam.
Halleluja!
© chrisgarz