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Inhalt:
Entwicklungstage Christliche Spiritualität
09.
Apr.
2026
Karte
Zeit
Do., 09. April 2026, 18:00 Uhr bis
So., 12. April 2026, 13:00 Uhr
Ort
Haus der Stille
Friedensplatz 1
8081 Heiligenkreuz am Waasen
VeranstalterIn
Forum Katholischer Erwachsenenbildung I Pastorale Dienste
Ansprechperson
Mag. Barbara Buchinger
0676 88070 1556
barbara.buchinger@martinus.at
Karte
Karte
Entwicklungstage Christliche Spiritualität

Thema: Mit leichtem Gepäck – Achtsam und im Dialog am Weg zum inneren Frieden

 

Inmitten wachsender Herausforderungen – ökologisch, gesellschaftlich, kirchlich – spüren viele von uns: Es ist Zeit, neu zu fragen.
Wir tragen viel Gepäck mit uns – Dinge, Überzeugungen, Erfahrungen, die einst hilfreich waren, jetzt aber schwer geworden sind?
Was davon trägt uns wirklich noch? Was dürfen wir loslassen, um wieder freier atmen zu können? Welche schönen Erfahrungen mit Loslassen haben wir? Und was wird dadurch möglich?

 

Die Entwicklungstage laden ein, innezuhalten, gemeinsam zu entdecken, wie unser Lebensrucksack leichter werden kann – und schließlich aufzubrechen.
In achtsamer Begegnung, im Hören und im Gespräch, gehen wir Fragen nach wie: Was stärkt mich? Was darf gehen? Wohin lockt mich meine Sehnsucht?

 

Schwerpunkte der Tage:

  • Der Weg – Wir üben, loszulassen, was nicht mehr trägt, spüren, was uns aufrichtet, und wagen Schritte in eine hoffnungsvolle Zukunft. Geleitet von unserer Sehnsucht entdecken wir im gemeinsamen Unterwegssein neue Hoffnung.
  • Achtsamkeit – Wir wenden uns unseren inneren Anteilen zu, lassen uns von Schätzen der christlichen Tradition inspirieren und spüren im Körper, was uns stärkt.
     
  • Dialog – Wir suchen Wege, mit Unterschieden umzugehen, Verschiedenheit zu würdigen und in schwierigen Begegnungen im Gespräch zu bleiben – getragen von einer synodalen Haltung.

    Diese Tage möchten ermutigen, mit leichtem Gepäck weiterzugehen – achtsam, verbunden und offen für das, was wachsen will.

Entwicklungstage

  • sinnen-reich erlebend & denkend, sprechend, handelnd
  • experimentell & behutsam Grenzen achtend
  • partizipativ & neugierig: was ich lernen und wozu ich vielleicht einladen werde
  • vernetzend & verbindend: Menschen in der Region und darüber hinaus kennenlernen

Weisen des Arbeitens und Erlebens

 

Verkörperungen / Impulse / Dialog zu zweit, in Kleingruppen und in der Großgruppe / Workshops / Offene Räume / Rituale / Übungen / Kreativität ...


Elemente der Tage


Do: einsteigen, sehen/hören/spüren, austauschen
Fr: erleben, erfahren, üben, austauschen, kreativ sein
Sa: selbst aktiv sein, erleben, weiten, stärken
So: vertiefen, ernten, erfüllt weitergehen


Keynote: Ferdinand Kaineder,

versteht sich als Kommunikationslotse, Coach, Theologe und Autor. Seine Leidenschaft ist das Weit-Gehen und das ökologisch-nachhaltige Reisen mit Weltanschauen.  Seit September 2021 ist Ferdinand Kaineder Präsident der Katholischen Aktion Österreich. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und drei Enkelkinder.

 

Keynote Ferdinand Kaineder: Wenn das Wenige dem Wesentlichen entspricht, ist das Glück

 

John von Düffel schreibt diesen Satz in seinem Stundenbuch.
Als Pilger und Weitgeher wurde mein Rucksack zu einem wichtigen Begleiter. Er hat mir geholfen, eine gute Balance zu finden zwischen weniger und wesentlich.
Beim Gehen habe ich gemerkt, was im Leben wirklich trägt – besonders innerlich und spirituell. Weg, Achtsamkeit und Dialog eröffnen neue Blicke auf die Welt. Wir fragen uns: In welcher Welt leben wir eigentlich? Welche Haltung nehmen wir ein – gegenüber Menschen, Welt und G*tt und welche Dialoge führen wir mit ihnen?
Oft sind wir so sehr im „Leisten und Produzieren“, dass wir vergessen, das Leben als Prozess zu sehen und im Hier und Jetzt zu sein. Gastfreundschaft und Convivialität können dabei wichtige Orientierungspunkte sein – auf unserem Weg in die Zukunft. Kommt – gehen wir weiter. Mit leichtem Gepäck.

 

 

Workshops:

Ferdinand Kaineder: Nachklang und Resonanzen zur Keynote

Das Gehörte und Erlebte tiefer anschauen, mit eigenen Lebenserfahrungen in Berührung und Verbindung bringen. Wir geben der sozial-ökologisch-spirituellen Sichtweise (Laudato si) konkrete Füße.

 

 

Barbara Buchinger: Im Dialog mit der Stille – Kontemplation als Praxis

Wir entdecken die christliche Kontemplation als Weg des Loslassens: weniger Worte, weniger Bilder, weniger Rituale. Inspiriert von der Tradition des Jesusgebets und den Impulsen von Richard Rohr („Wer loslässt, wird gehalten“) und Thich Nhat Hanh („Loslassen gibt uns Freiheit, und Freiheit ist die einzige Bedingung für Glück“) üben wir, wie Stille und achtsames Sein zu innerem Frieden führen können.
Erwachsenenbildnerin, Mitarbeiterin im Bereich Gemeindepastoral der Diözese Eisenstadt.

 

 

Markus Hammer: Farbe, Stille, Zukunft – Mit Intuition zu mehr Leichtigkeit

Im kreativen Prozess (nach Theorie-U) malen wir zuerst das Schwere, lauschen der inneren Stille und lassen dann entstehen, was Leichtigkeit bringt. Farben, Körperwahrnehmung und Dialog öffnen einen Weg zu neuer Weite und einem leichteren Weitergehen.
Dr. Markus Hammer, Berater-Trainer-Coach

 

 

Andreas Schulz: Veränderung verstehen

Sie habe doch sicher schon einmal Veränderung in ihrem Umfeld erlebt. War es damals leicht oder sogar sehr schwer? Was hat damals diese Veränderungen angestoßen? Kam der Impuls von außen, von uns selbst, oder …?
Und vor allem was können wir daraus für Veränderungen lernen, vor denen wir vielleicht jetzt stehen?
Veränderungen an ein oder 2 Beispielen, gerne auch von euch, durchspielen. Dabei auch gleich das Werkzeug „transformation canvas“ kennen zu lernen, das oft auch in Gruppen oder Gremien hilfreich sein kann.

 

 

Marlies Prettenthaler-Heckel: Aus der Zukunft gerufen
Zwischen Wissen und Ahnen leiten Bilder von Zukunft unserer persönliche Vorstellungen von einem Gehen mit leichtem Gepäck.
Nach einem Impuls und einer persönlichen Reflexionszeit teilen wir in Form eines angeleiteten Hörens und Resonanzgebens nach der Methode des Synodalen Gesprächs und suchen nach unserer persönlichen und unserer gemeinsamen Zuversichtskompetenz.

 

Mag. Marlies Prettenthaler-Heckel, Theologisch-Spirituelle Leiterin, Haus der Stille in Heiligenkreuz/Waasen.

 

 

Susanne Noffke und Bernhard Possert: Aus meines Lebens Weisheit – Lernen von Übergängen
Auch, wenn wir in unserem Leben nicht genau wissen, wie die nächsten Schritte aussehen oder wohin sie mich führen werden: Wir haben in unserem Lebensrucksack bereits Übergänge vollzogen, die wir letztlich gemeistert haben. Daraus können wir lernen für die anstehenden Herausforderungen.
Susanne Noffke, Trainerin, Coach, Seelsorgerin; www.kairos-transform.net
Bernhard Possert, Organisationsberater; newgoodlife.net 

 

 

Bernhard Possert: Lebendiger Frieden in mir  – Hin zu einem Freien Ich und zur nährenden Quelle.
In uns gibt es Sorge und Freude, Angst und Zuversicht. Wenn wir unseren vielen Anteilen ihren richtigen Platz geben bekommen wir Zugang zu unserem Freien Ich und zur akzeptierenden, nährenden Quelle.
Bernhard Possert, Organisationsberater; newgoodlife.net 

 

 

Sarah Straßnig: Nichts auf den Weg mitnehmen?
Die Jünger gehen ohne Gepäck los. Im Bibliolog – einer Methode, um biblische Figuren zu Wort kommen zu lassen – erkunden wir den Mut der Jünger:innen. In einer Aufstellung fragen wir nach unserem eigenen: Wie gehe ich meinen Weg? Wohin lockt mich meine Sehnsucht?
Sarah Straßnig, Psychologin und Bibliologin  

 

 

Birgit Prochazka: Zwischen Last und Leichtigkeit – Viktor Frankls Weg zur inneren Freiheit
Wir öffnen einen Raum, in dem wir achtsam unseren Lebensweg betrachten und den Dialog mit Impulsen aus Frankls Denken aufnehmen. Zwischen Last und Leichtigkeit lassen wir uns ermutigen, Ballast loszulassen und mit leichterem Gepäck weiterzugehen – getragen von innerer Freiheit und der Weite des Herzens.
Birgit Prochazka, Kultur- und Sozialanthropologin, Friedenspädagogin, Logopädagogin i.A., Mitarbeiterin im Forum Katholischer Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt

 

Anmeldung bis 4. April möglich!

Preis: 190€ + Übernachtung

Anmeldung

 

Die Entwicklungstage beginnen am Donnerstag, 9.04., mit dem Abendessen (18.15 Uhr) und einer anschließenden Abendeinheit (19.30 Uhr) zum Ankommen. Für Personen, für die es sehr schwierig wäre, schon am Do anzureisen, ist ein Einstieg am Fr früh noch möglich.

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