Hitzeperioden, Trockenheit, gesellschaftliche Spannungen, globale Unruhen – die gegenwärtigen Erfahrungen machen viele Menschen nachdenklich. Was bedeuten diese Entwicklungen für unser Leben? Warum fällt es uns oft so schwer, auf erkannte Herausforderungen angemessen zu reagieren? Und wie können wir angesichts von Unsicherheit und Polarisierung gute Wege des Miteinanders finden?
Ausgehend von den Erfahrungen der letzten Jahre laden wir in der Schöpfungszeit zu einem Abend ein, der Information, Begegnung und Austausch verbindet.
Programm:
Franz Helm geht in seinem Impulsvortrag „Suche Frieden und jage ihm nach“ (Ps 34,15) der Frage nach, welche Orientierung friedenspädagogische und spirituelle Traditionen heute geben können. Auch rund 2.000 Jahre nach der Entstehung des Psalmenbuches und etwa 800 Jahre nach dem Tod des heiligen Franziskus von Assisi sind die Friedensimpulse aus der Bibel und aus dem Leben des „Poverello“ wegweisend, hoffnungsgebend und motivierend.
Unter dem Leitwort des Psalms zeigt Franz Helm auf, warum die Botschaft des heiligen Franziskus bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Gerade angesichts globaler Herausforderungen wie Klimakrise, kriegerischen Konflikten und gesellschaftlicher Polarisierung lohnt sich ein Blick auf die Quellen christlicher Wertehaltung und Spiritualität. Frieden mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und mit der Schöpfung gehören untrennbar zusammen. Schöpfungsverantwortung bedeutet heute, die Grenzen unseres Planeten ernst zu nehmen und unsere gemeinsame Zukunft achtsam mitzugestalten.
(Franz Helm, geb. 1960 in Ybbsitz (NÖ). Ordenspriester bei den Steyler Missionaren (SVD), von 1987-1993 Pastoraleinsatz und Doktoratsstudium in Sao Paulo (Brasilien). Früher u.a. Generalsekretär der Österr. Ordenskonferenz, Geistlicher Assistent der Katholischen Frauenbewegung Österreich, Rektor des Missionshauses St. Gabriel. Derzeit Europa-Koordinator der Steyler Missionare. Missionstheologe, Menschenrechts- und Umweltaktivist.)
Im Anschluss laden wir ein zu synodalen Gesprächen: Raum für persönliche Erfahrungen, Fragen und Perspektiven. Zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und Austausch stehen dabei im Mittelpunkt.
Gemeinsam mit dem Weltladen Eisenstadt werfen wir einen Blick auf die Projekte der PREDA Foundation auf den Philippinen. Fairer Handel, Bildung, Kinderrechte und die Stärkung indigener Gemeinschafen zeigen: Veränderung ist möglich. Wir laden ein, neue Perspektiven kennenzulernen, sich inspirieren zu lassen und gemeinsam darüber nachzudenken: Wie können wir unsere Zukunft fairer, nachhaltiger, solidarischer und damit auch friedlicher gestalten? „Zukunft ist nicht was kommt. Zukunft ist, was wir gemeinsam gestalten.“
Der Liedermacher und Kabarettist Georg Bauernfeind verleiht dem Abend mit seinen musikalischen Denkanstößen zu Fragen der Nachhaltigkeit und des zivilgesellschaftlichen Engagements eine humorvolle Note.
Eine Pause zwischendurch und der Ausklang bei Brot & Wein bieten weitere Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches. Zudem gibt es die beliebten Mangoprodukte aus den PREDA-Projekten zum Verkosten und Kaufen – eine gute Möglichkeit, Genuss und Unterstützung zu Verbinden.
Herzliche Einladung zu einem Abend für alle, die hinschauen und miteinander ins Gespräch kommen möchten sowie gemeinsam nach Hoffnung, Verantwortung und konkreten Handlungsmöglichkeiten suchen: Gemeinsam hinhören. Miteinander reden. Zukunft mitgestalten.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Spenden kommen der PREDA-Foundation zu Gute!
Zur besseren Planbarkeit Anmeldung bis 22. September erbeten.
In Kooperation mit der Telefonseelsorge Burgenland und dem Weltladen Eisenstadt.
Auftakt der Veranstaltungsreihe „Zwischen all dem Lärm – Friedenspädagogische Impulse in herausfordernden Zeiten“, gefördert von der ÖGPB – Österreichische Gesellschaft für politische Bildung.
Bleib informiert über die Angebote der Erwachsenenbildung.
Melde Dich an für unseren Newsletter, WhatsApp-Broadcast oder erhalte Infos per Post.