Seelsorgeraum „Hl. Johannes Paul II."
Im Rahmen der Bischöflichen Visitation wurde am Sonntag, 15. März 2026 in der Festmesse mit Bischof Dr. Ägidius Zsifkovics und den vier Pfarren der Seelsorgeraum offiziell verkündet und mit Wirksamkeit 15.3.2026 errichtet. Die Pfarren Antau, Oslip, Trausdorf und Wulkaprodersdorf wurden zu einer Einheit zusammengeschlossen. Die Pfarren bleiben einzeln weiter erhalten, werden aber in Zukunft intensiver zusammenarbeiten.
Pfarrmoderator MMag. Stefan Jahns
schreibt dazu im Pfarrblatt Ostern 2026:
Der Sonntag, 15.März 2026, wurde zum historischen Tag für unsere Pfarre: In der hl. Messe am Sonntag wurde in der Pfarrkirche Trausdorf der neue Pastorale Raum - Seelsorgeraum zum hl. Johannes Paul I errichtet. Die vier Pfarren Antau, Wulkaprodersdorf, Trausdorf und Oslip bilden einen Seelsorgeverband und werden in Zukunft gemeinsam ihren geistlichen Weg beschreiten.
Wie ich schon wiederholt gesagt habe und unser Hr. Bischof bei der Visitation betont hat, soll das Pfarrleben in Zukunft vermehrt von Laien mitgestaltet und getragen werden. Alle sind herzlich ein-geladen, mitzuhelfen und sich mit ihren Talenten einzubringen.
Die Wahl des Namens des zukünftigen Seelsorgeraums erfolgte nicht grundlos. Vor 38 Jahren, am 24. Juni 1988, besuchte Papst Johannes Paul II. Österreich und feierte, wenige Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhanges, in Trausdorf mit 80.000 Gläubigen die hl. Messe. Vielen ist dieses Ereignis noch in Erinnerung.
Ich freue mich sehr, dass unser zukünftiger Seelsorgeraum diesen großen und heiligen Papst zum Patron gewählt hat.
Er war ein charismatischer Hirte, der Christus in die Mitte stellte, sich für die Familien einsetzte und den Glauben glaubwürdig verkündete. Möge er uns Fürsprecher, Helfer und Beschützer sein.

Im Bild: Bischof Dr. Ägidius Zsifkovics, Pfarrer Mag. Željko Odobašić, Pfarrmoderator MMag. Stefan Jahns sowie Pfarrgemeinderäte der vier Pfarren
Die Bildung solcher Seelsorgeräume ist Teil des „Pastoralen Weges" der Diözese Eisenstadt. Der Pastorale Weg versteht sich als Prozess geistlicher Erneuerung. Durch die stärkere Zusammenarbeit sollen Ressourcen gebündelt und seelsorgliche Angebote besser koordiniert werden. Gleichzeitig bleiben die einzelnen Pfarren als eigenständige Gemeinschaften bestehen.
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