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Neuhaus am Klausenbach
Inhalt:
Ostern: Das Fest der Auferstehung / @ Bild Sylvio Krüger, in Pfarrbriefservice.de
29.03.2026
Pfarrblatt

Pfarrblatt Osterausgabe 2026

Ostern: Aus Wunden wird Hoffnung

Geschätzte Pfarrverbandsfamilie!


Die Begegnung des Apostels Thomas mit dem Auferstandenen gehört zu den eindrucksvollsten Ostererzählungen. Als die anderen Jünger ihm berichten, dass Jesus lebt, will er es zunächst nicht glauben. Erst als er die Wunden berührt, kann er glauben. Jesus selbst lädt ihn dazu ein:
„Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite“ (Joh 20,27).

Darauf antwortet Thomas:
„Mein Herr und mein Gott!“ (Joh 20,28).
Der Evangelist Johannes macht damit etwas Überraschendes sichtbar: Als sich der auferstandene Christus seinen Jüngern zeigt, trägt er noch immer die Wunden des Kreuzes an seinen Händen und Füßen. Sie sind nicht verschwundenund weisen deutlich darauf hin, woher sie stammen.
Die Wunden bleiben ein sichtbares Zeichen für den Schmerz, das Leid und die Gewalt des Todes.
Sie werden nicht einfach ausgelöscht – so wie auch Ostern den Karfreitag nicht aufhebt. Auferstehung sei nur möglich, meint der Sozialethiker Martin Schneider, weil Menschen verletzlich sind. Wer liebt, macht sich verwundbar – und gerade darin liegt eine besondere Stärke, die wandelnde Kraft der Auferstehung. Die Wunden, die sich nur mehr verklärend zeigen, werden zu Zeichen des Lebens und des Sieges über den Tod.
Auch für unser eigenes Leben haben die Wunden Jesu eine tiefere Bedeutung. Menschen können aus schweren Krisen wachsen. Das bedeutet nicht, Leid zu idealisieren. Leid bleibt etwas Negatives. Doch wer sich der Wirklichkeit stellt und sich mit seinen Erfahrungen auseinandersetzt, kann daraus neue Kraft gewinnen.
Viele Menschen erleben heute Unsicherheit und Krisen: Kriege, Klimaveränderungen, wirtschaftliche Sorgen oder persönliche Belastungen. In solchen Zeiten, in denen auch unsere Gesellschaft vor großen Veränderungen steht und sich von Vertrautem verabschieden muss, geht es darum,
zuversichtlich zu bleiben und nicht in Ohnmacht zu verfallen.
Die christliche Hoffnung kann dabei zu einer wichtigen Kraftquelle werden – und sie ist mehr als bloßer Optimismus. Sie wächst aus der Erfahrung von Leid und Scheitern. Martin Schneider spricht von einer „durchkreuzten
Hoffnung“ – einer Hoffnung, die Karfreitag und Ostern zusammen denkt. Gerade dort, wo die „wunden Punkte“ des Lebens besonders schmerzlich erfahrbar sind, kann in der Begegnung mit Christus Wandlung möglich werden. Aus Tod kann neues Leben und eine neue Perspektive entstehen.
Genau davon spricht auch der Apostel Paulus im Zweiten Korintherbrief und schreibt: „Meine Kraft ist in der Schwachheit mächtig“ (2 Kor 12,9).
Stärke entsteht nicht aus Unverletzlichkeit, sondern oft gerade dort, wo Menschen ihre Grenzen erkennen und sich von Gott tragen lassen.
So wird Ostern zu einer Einladung: den Mut zu haben, offen zu bleiben für das Leben, für andere Menschen und für Gott. Denn Hoffnung wächst nicht aus Unverwundbarkeit, sondern aus dem Vertrauen, dass Gott selbst durch unsere Wunden hindurch neues Leben schenken kann.

 


Im Namen der Redaktion, der PAssin. Martina
Zotter-Ganahl, der Kurator:innen und der
Mitglieder des Pfarrgemeinderatverbands
wünsche ich euch EIN GESEGNETES OSTERFEST,
JESUS LEBT!

 

Euer Martin-Ralph Kalu

 

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