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Papst Leo XIV. betet am Grab des Heiligen Franz von Assisi am 20. November 2025 in Assisi (Italien).
Nachrichten
Papst: Der heilige Franziskus spricht auch heute noch zu uns vom Frieden in einer Zeit der Kriege und Spaltungen
Datum:
21.01.2026
Autor:
(Vatican News – md)

Papst Leo XIV. hat anlässlich der Eröffnung der Feierlichkeiten zum 800. Jahrestag des Todes des heiligen Franziskus ein Schreiben an die Generalminister der Konferenz der franziskanischen Familie gerichtet:
„Der Friede ist die Summe aller Güter Gottes, ein Geschenk, das vom Himmel kommt. Es wäre eine Illusion zu glauben, man könne ihn allein mit menschlicher Kraft aufbauen.“

Der Papst versprach sein Gebet für alle, die an den Jubiläumsfeiern teilnehmen werden, und verfasste ein Gebet, das dem "Armen" von Assisi gewidmet ist.
 

„Der Herr gebe dir den Frieden.“ Mit diesen Worten erinnerte Papst Leo XIV. an das Erbe, das der heilige Franziskus seinen Brüdern und allen Gläubigen hinterlassen hat, um erneut die Bedeutung des Friedens hervorzuheben – der Summe aller Güter Gottes und eines Geschenks, das vom Himmel kommt.

Was für eine Illusion wäre es doch zu glauben, man könne ihn nur mit menschlicher Kraft errichten! Und doch ist es ein aktives Geschenk, das man annehmen und jeden Tag leben muss – schrieb der Papst in dem Brief an die Generalminister der Konferenz der franziskanischen Familie anlässlich der feierlichen Eröffnung der Jubiläumsfeiern zum 800. Todestag des heiligen Franziskus, die am Samstag, dem 10. Januar, in Assisi stattfand.
 

Kriege, Spaltungen und eine seufzende Schöpfung

Der Heilige Vater wandte sich in seinem Schreiben unserer Zeit zu, die von zahlreichen, scheinbar endlosen Kriegen sowie inneren und gesellschaftlichen Spaltungen geprägt ist, die Misstrauen und Angst hervorrufen. Zugleich ist es jedoch eine Zeit, in der Christus weiterhin spricht – nicht um technische Lösungen anzubieten, sondern weil sein Leben auf die authentische Quelle des Friedens verweist.
 

Der Friede mit Gott, der Friede unter den Menschen und der Friede mit der Schöpfung sind untrennbare Dimensionen ein und desselben Rufes zur umfassenden Versöhnung – betonte der Bischof von Rom weiter und erinnerte daran, dass das franziskanische Verständnis von Frieden sich nicht auf die Beziehungen zwischen den Menschen beschränkt, sondern die gesamte Schöpfung umfasst.
Franziskus, der die Sonne Bruder und den Mond Schwester nennt und in jedem Geschöpf den Widerschein der göttlichen Schönheit erkennt, mahnt uns, dass sich der Friede auf die ganze Familie der Schöpfung ausdehnen muss – so der Nachfolger Petri.
 

Diese Einsicht gewinnt heute besondere Dringlichkeit, da unser gemeinsames Haus in Gefahr ist und unter Ausbeutung leidet. Der Heilige Vater brachte deshalb die Hoffnung zum Ausdruck, dass das Beispiel und das geistliche Erbe des heiligen Franziskus in allen das Vertrauen auf den Herrn wecken, den Wunsch stärken mögen, das Leben in Treue zum Evangelium zu führen sowie jede Lebenssituation und jedes Handeln im Glauben und im Gebet anzunehmen und zu erleuchten.
 

Das Gebet des Papstes

Am Ende des Schreibens versprach Papst Leo XIV., sich geistlich der gesamten franziskanischen Familie und allen anzuschließen, die im Laufe dieses Jahres an den Jubiläumsfeiern teilnehmen werden, in der Hoffnung, dass die Botschaft des Friedens in der heutigen Kirche und Gesellschaft eine tiefe Resonanz findet. Abschließend verfasste er ein Gebet, in dem er darum bittet, dass der heilige Franziskus von Assisi weiterhin vollkommene Freude und Eintracht in uns allen erwecke:

 

Heiliger Franziskus, unser Bruder, du,
der du vor achthundert Jahren unserer Schwester Tod
als versöhnter Mann entgegengegangen bist,
interzediere für uns beim Herrn.
Du hast im Kruzifix von San Damiano
den wahren Frieden erkannt,
lehre uns, in Ihm die Quelle jeder Versöhnung zu suchen,
die jede Mauer niederreißt.
Du, der du unbewaffnet die Linien
des Krieges und des Unverständnisses
überschritten hast,
schenke uns den Mut, Brücken zu bauen,
wo die Welt Grenzen errichtet.
In dieser von Konflikten und Spaltungen
geplagten Zeit bitte für uns,
dass wir zu Werkzeugen des Friedens werden:
unbewaffnete und entwaffnende Zeugen
des Friedens, der von Christus kommt.
Amen.

 

Foto: Copyright 2025, PubliKath GmbH, www.kna.de, All Rights Reserved, Vatican Media

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