Im kleinen Saal der Audienzhalle Paul VI. wurde Papst Leo XIV. am 14. Januar sein Mosaikporträt vorgestellt, das in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern angebracht werden soll.
Papst Leo XIV. konnte am 14. Januar im kleinen Saal der Audienzhalle Paul VI. das Mosaikporträt betrachten, das vom Vatikanischen Mosaikstudio der Dombauhütte von Sankt Peter geschaffen wurde, welches gemäß der Tradition das Werk ausführt, das jeweils nach der Wahl eines neuen Papstes entsteht.
Das runde Mosaikporträt, bekannt als Clipeus, wird in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern neben dem Porträt von Papst Franziskus im rechten Seitenschiff der Basilika in etwa 13 Metern Höhe angebracht. Das Mosaikporträt mit einem Durchmesser von 137 Zentimetern – so heißt es in einer Mitteilung des Presseamtes des Heiligen Stuhls – wurde aus Glasuren und Goldtönen auf einer Metallunterlage gefertigt. Etwa 15.000 Tessera (Steinchen) wurden nach der alten Technik des geschnittenen Mosaiks geformt und mit der traditionellen vatikanischen Fettstuckmasse befestigt.
Im Gebet mit dem Papst
Als Vorlage für die Anfertigung des Mosaiks diente ein Ölgemälde auf Leinwand des akademischen Malers Rodolfo Papa, von derselben Größe wie das Mosaikporträt und eigens für die Übertragung in die Mosaiktechnik konzipiert. Diese malerische Vorlage wird zusammen mit den anderen Papstporträts in der Dombauhütte von Sankt Peter im Vatikan aufbewahrt.
Das Werk wurde Papst Leo XIV. von Kardinal Mauro Gambetti, Erzpriester der Petersbasilika, Kardinal James Michael Harvey, Erzpriester der Basilika Sankt Paul vor den Mauern, sowie vom Abt des Klosters Sankt Paul, Don Donato Ogliari, ferner vom Künstler Rodolfo Papa und vom Direktor des Vatikanischen Mosaikstudios, Paolo Di Buono, vorgestellt. Am Ende der Begegnung betete der Papst gemeinsam mit den Anwesenden vor dem Mosaik.
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