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Nachrichten
Der heilige Blasius – eines der vielen Gesichter der göttlichen Liebe
Datum:
12.02.2026
Autor:
Mag. theol. Eva Marković

Der heilige Blasius ist einer jener Heiligen, bei denen sich Legende und Wirklichkeit in einem kunstvollen Geflecht des Glaubens verweben. Er wird im Gebiet Kroatiens verehrt, besonders in der Stadt Dubrovnik, deren Schutzpatron er ist, und hat seine tiefen Wurzeln im alten Armenien. Er war Bischof von Sebaste, und wie auch Lukas, Evangelist und Arzt. Er war zudem ein Märtyrer, der sein Leben aus Liebe zu Christus hingab.
 

Vidar, wie man den Heiler in der Antike nannte, war für die Gemeinschaft von lebenswichtiger Bedeutung. Die Menschen wandten sich in ihren körperlichen und seelischen Nöten an ihn. Blasius verband diese Gabe zugleich mit der Verkündigung des Evangeliums. Er begann in der Kontemplation, lebte in einer Höhle und betrachtete die Gegenwart Gottes. Doch jede Kontemplation endet in einer Tat – so auch bei Blasius. In die Höhle, in der er lebte, kamen wilde Tiere, die verletzt oder krank waren. Sie „klagten“ ihm ihr Leid, so wie Tiere es eben können, und Blasius verstand ihre „Sprache“. Er heilte sie, sah ihre Wunden. Die dankbaren Tiere gingen geheilt von ihm fort. Er erkannte die Botschaft: Jesus hat geheilt. Er nahm seine Gabe an und wandte sich den Menschen zu, die ebenso Hilfe suchten.
 

Von daher stammt auch die Legende vom Jungen, dem eine Fischgräte im Hals stecken geblieben war. Die besorgte Mutter brachte ihn zu Blasius, und er half ihm, die Gräte zu entfernen. Er rettete ihn davor, zu ersticken – dem sinnlosen Tod eines jungen Lebens. Die Menschen liebten ihn wegen des Guten, das er tat, ohne etwas dafür zu verlangen. Das Muster ist klar: So war es auch bei Jesus. Auch ihn liebten die Menschen, weil sie spürten, dass er sie zuerst liebte.
 

Im Moment der Heilung des Jungen, befand sich Blasius selbst bereits in Lebensgefahr. Der Statthalter von Kappadokien ließ ihn wegen seines Glaubens an Christus und der Verbreitung des Christentums unter den Menschen verhaften. Man könne ja nicht zulassen, dass Heilige einfach frei umhergehen – nicht wahr? So denken auch heute viele, besonders wenn der Weg mancher Menschen nicht nach unseren Maßstäben „zugeschnitten“ ist.
 

Blasius weigerte sich, den Glauben aufzugeben, und man ließ ihn zunächst auspeitschen. Als auch das nichts bewirkte, wurde er mit eisernen Kämmen gefoltert – eine Strafe von kaum vorstellbarer Brutalität. Doch Blasius’ Wunden heilten, und er verkündete weiterhin das Evangelium. Aus Angst vor dem Heiligen ließ man ihn schließlich enthaupten. Vor diesem letzten Akt brachte ihm eine fromme Frau zwei Kerzen in die Zelle, um die Dunkelheit des Gefängnisses zu erhellen.

Was mit den entscheidenden Liebestaten dieses Heiligen an uns verbunden ist – die Heilung von Halskrankheiten, dem Ersticken und das Erleuchten der Dunkelheit – wurde zur Praxis des sogenannten „Halssegens“. Doch jeder Segen bringt auch eine Verpflichtung mit sich. Unser Hals, ob krank oder gesund, ist ein Instrument der Wahrheit. Durch ihn können wir mit unserer Sprache die Liebe zu Gott und zum Nächsten bezeugen. Das ist der wahre Sinn des „Festes“, der Feier des Gedenktages des heiligen Blasius, Parz oder Vlaho, wie er entlang der kroatischen Küste unterschiedlich genannt wird.
 

Das Wort ist wichtig: Es kann Beziehungen zerstören oder heilen, es kann in seiner Aufrichtigkeit ein zerbrochenes Herz gesund machen. Deshalb spricht Blasius – wie jeder Heilige – über die vielzähligen Weisen, wie Gott seine Geschöpfe liebt.

 

 

Foto: Pixabay

 

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