Zum 103. Mal versammelten sich Burgenlandkroaten – aus allen Teilen unserer Diözese aber jene die in den benachbarten Ländern Ungarn und der Slowakei leben – vor der Muttergottes von Mariazell in ihrer Basilika, erfüllt von Hoffnung und Freude. Das kroatische Vikariat der Diözese Eisenstadt organisierte auch in diesem Jahr wieder ein andachtsvolles und reichhaltiges Programm von Freitag- bis Sonntagnachmittag, bei dem sich am Gnadenaltar sowie am Hauptaltar der Basilika Feiern zu Ehren Gottes in der Eucharistie, Gebete, Lieder und verschiedene Andachten abwechselten, während Pilgerströme nach Mariazell strömten.
Pfarrer Branko Kornfeind leitete am Freitag als Hauptzelebrant die erste hl Messe am Gnadenaltar, gemeinsam mit kroatischen Priestern; die Anwesenheit von Bischof Dr. Ägidius Zsifkovics im Altarraum war eine besondere Ehre, da seine Teilnahme die Verbundenheit mit seinen Priestern unterstrich. Musikalisch begleitet wurde die Messe von Kantor David Prior und den Tamburizza-Spielern von Pfarrer Branko Kornfeind. In seiner Predigt würdigte Pfarrer Branko den heiligen Augustinus, dessen Gedenktag liturgisch begangen wurde. Die Tränen seiner Mutter Monika sowie ihr unermüdliches Gebet und Fasten führten diesen „verlorenen“ jungen Mann – der ein ausschweifendes Leben geführt hatte, während er nach Frieden und Versöhnung suchte – auf den Weg zu Gott. Genau dieser Weg machte ihn zu einem der größten Theologen des Christentums – zu einem Mann, dessen Schriften auch heute noch eifrig gelesen und bedacht werden, wann immer auch wir vom rechten Weg abgekommen sind und den Pfad zu Gott verlassen haben. Monikas Tränen spiegeln die Tränen unserer eigenen Mütter und Angehörigen wider – Tränen, die die Wege benetzen, die wir beschreiten; Tränen, aus denen geistliche Berufungen erwachsen sind und durch die wir zu besseren Menschen geworden sind. Marias Tränen um Jesus stehen für die Tränen, die Mütter um ihre Kinder vergießen, doch sie werden in der Hoffnung auf die Auferstehung vergossen. Wenn wir heute vor der Muttergottes von Mariazell stehen, wollen wir über dieses Geheimnis von Leid und Sorge nachdenken, im Wissen, dass sie uns versteht und auf all unseren Wegen begleitet; deshalb kommen wir in so großer Zahl, um zu ihr, der Mutter aller Burgenlandkroaten, zu beten. Zum Abschluss seiner Predigt sang Pfarrer Branko ein neu komponiertes Lied über den heiligen Augustinus, begleitet von der Tamburizza.
Am zweiten Tag der Wallfahrt, am Samstagmorgen um 7:00 Uhr, feierte Don Ivan Vukčević am Gnadenaltar die hl. Messe für die Verstorbenen; Diakon Michael Marlovits konzelebrierte, und Kantor David Prior übernahm die musikalische Gestaltung. Anlässlich des Gedenkens an das Martyrium des heiligen Johannes des Täufers stellte Don Ivan in seiner Predigt einen scharfen Kontrast zwischen Herodes und Johannes dem Täufer heraus. Herodes hielt Johannes für „gerecht und heilig“ und hörte ihm gerne zu, doch ließ er nicht zu, dass Johannes’ Worte sein eigenes Leben wandelten. Johannes hingegen lebte konsequent nach dem, was er glaubte und verkündete, auch wenn ihn die Wahrheit das Leben kostete. So stellt uns das Evangelium heute die Frage: Sind wir bloße Hörer des Wortes Gottes, oder lassen wir zu, dass es unser Leben verändert?
Er sprach auch von der Trauer Jesu nach dem Tod des Johannes und betonte, dass Jesus den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen versteht. In diesem Geiste war die hl. Messe in Mariazell in besonderer Weise den Verstorbenen gewidmet – jenen, die einen Teil des Lebensweges an unserer Seite gegangen sind und nun vor uns am Ziel angekommen sind.
Die christliche Trauer endet jedoch nicht am Grab. Unsere irdische Pilgerschaft ist auf die Begegnung mit Gott ausgerichtet. Deshalb haben wir unsere verstorbenen Angehörigen der Barmherzigkeit Gottes anvertraut und zugleich darum gebetet, dass auch wir den Mut finden mögen, das Evangelium nicht nur zu hören, sondern es auch zu leben, schloss Don Ivan.
Nach dem Rosenkranzgebet vor dem Hauptaltar feierten die Priester – unter der Leitung des Hauptzelebranten und Jubilars Pfarrer Zdravko Gašparić sowie Diakon Marlovits und unter Mitwirkung von Bischof Zsifkovics – eine feierliche hl. Messe zum Gedenken an das Martyrium des heiligen Johannes des Täufers. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Organisten David Prior und der Folkloregruppe Koljnof, die die Feier mit ihrem Können auf traditionellen Instrumenten – wie Tamburizzas und Berdas – sowie mit ihrem Gesang bereicherten.
In seiner Predigt sprach der Hauptzelebrant, Pfarrer Zdravko, über das Fest und das Martyrium Johannes des Täufers als Sinnbild der Kirche – einer Kirche des Martyriums, geprägt durch das Blut von Heiligen, die ihren Glauben an Christus bezeugten und uns ein lebendiges Beispiel für Gottes Gegenwart in dieser Welt gaben. Er betonte, dass das Konzept des Martyriums – das eigene Leben für den Nächsten und für Gott hinzugeben, so wie Jesus es am Kreuz für uns tat – für unsere Gesellschaft oft schwer zu begreifen sei.
Pfarrer Gašparić veranschaulichte dieses „Sich-Hingeben für andere“ anhand seines fortwährenden Einsatzes für Kinder und alle Bedürftigen in der Ukraine; er besucht das Land seit Jahren persönlich, um Hilfsgüter zu überbringen. Er merkte an, dass das aufrichtige Lächeln eines Kindes und die Freude über die Hilfe – besonders in Gebieten, in denen die Kriegsfolgen dazu geführt haben, dass es keine Geschäfte für den täglichen Bedarf mehr gibt – der größte Lohn seien; eine solch kleine Tat der Nächstenliebe werde zu einer Quelle immenser Freude, die sich gerade an diesen Orten auf einzigartige Weise spüren lasse. Er fügte hinzu, dass dies Einheit erfordere – das Handeln als ein Herz und eine Seele – und dass wir alle, um eine Fußballmetapher zu verwenden, „für dieselbe Mannschaft“ spielen müssten, um unser Bestes zu geben.
Zum Abschluss der Messe gratulierte Dr. Kristina Glavanics, Leiterin des Kroatischen Vikariats, im Namen der gesamten Gemeinde Pfarrer Zdravko Gašparić und Pfarrer Roman Frydrich, dem Pfarrer von Kittsee, zu ihrem 30. Priesterjubiläum.
Am Nachmittag versammelten sich die Gläubigen am Kalvarienberg, um gemeinsam mit dem Pfarrer Johann Karall, den Kreuzweg zu beten, und danach und vor der hl. Messe wurde der Rosenkranz unter der Leitung von Diakon Marinko Kelava gebetet.
Nach der feierlichen Prozession, bei der die Statue der Wandermuttergottes von Mariazell – die im vorangegangenen Jahr bei den Gläubigen von Hrvatski Židan verweilte – zum Hauptaltar gebracht wurde, folgte eine feierliche hl. Messe. Hauptzelebrant war P. Anijan Mogyorosi OSB, ein Mönch der Benediktinerabtei Tihany und gebürtig aus Kohlenhof (Koljnof) in Konzelebration mit weiteren Priestern und Bischof Zsifkovics. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von David Prior an der Orgel sowie durch die Tamburizza von Hrvatski Židan.
In seiner Predigt hob P. Mogyorosi drei Dimensionen des Geheimnisses Mariens hervor: das Vertrauen auf Gott, die Annahme des Leidens und das Leben in der Gemeinschaft. Maria antwortet auf den Ruf Gottes nicht, indem sie nach Sicherheit sucht oder vorab alle Antworten verlangt, sondern durch Vertrauen. Selbst wenn sie die Dinge nicht versteht – etwa bei der Suche nach dem zwölfjährigen Jesus in Jerusalem –, bleibt sie der Verheißung Gottes treu. Ihre Liebe ist weder auf sich selbst bezogen noch besitzergreifend; als Mutter und Jüngerin Jesu bleibt sie bei den Aposteln und wird zum Vorbild für ein Leben im Glauben und in der Gemeinschaft.
Der zweite Teil der Predigt verknüpfte das Beispiel Mariens mit den drei Säulen der christlich geprägten europäischen Kultur, die Papst Benedikt XVI. mit den Bildern von Jerusalem, Athen und Rom zusammenfasste. Jerusalem steht für den Glauben und die Verantwortung vor Gott; Athen für die Vernunft und die Suche nach der Wahrheit; und Rom für Recht, Ordnung und die Verantwortung für das Leben in der Gemeinschaft.
Diese drei Bilder werfen auch Fragen für unsere Familien auf: Für wen leben wir? Was ist wahr und gut? Wie können wir gut miteinander leben? Gerade durch das Zusammenspiel von Glaube, Vernunft, Liebe und Verantwortung kann die Familie ein festes Fundament finden, selbst inmitten der Komplexität der heutigen Zeit. Letztlich bleibt der Aufruf, für alles Gute zu danken, aber auch demütig um Gottes Beistand in jenen Bereichen unseres persönlichen und familiären Lebens zu bitten, in denen es vielleicht noch hakt oder Schwierigkeiten gibt.
Zum Abschluss – ganz in der Tradition des Samstag Abends – machten sich die Gläubigen in Begleitung ihrer Priester zu einer Lichterprozession durch die Straßen von Mariazell auf. Wie ein großer Strom aus Flammen zogen sie hinter der Statue der Muttergottes her und trugen dabei ihre Gebete, Bitten und Gedanken an jene, die in diesem Jahr nicht an der Wallfahrt teilnehmen konnten, auf den Lippen und im Herzen. Am Ende der Prozession spendete Diözesanbischof Zsifkovics den Segen. Der Gesang während der Prozession wurde von Kantor Eduard Jahns geleitet.
Der letzte Tag der Wallfahrt begann mit einer morgendlichen hl. Messe für die Verstorbenen am Gnadenaltar, zelebriert von Pater Stjepan Lukašević und musikalisch begleitet von David Prior. In seiner Predigt betonte er, dass jeder von uns etwas im Herzen zur Wallfahrt mitbringt: Dankbarkeit, die Familie, Krankheit, Sorgen, ein Kind, für das wir beten, oder vielleicht eine Wunde, die sonst niemand sehen kann. Eine Wallfahrt ist daher nicht bloß eine Reise von einem Ort zum anderen, sondern vor allem eine Reise des Herzens hin zu Gott.
In Mariazell treten wir vor die himmlische Mutter, im Wissen, dass man einer Mutter nicht alles erklären muss. Sie versteht selbst das, was wir nicht in Worte fassen können. Wir dürfen so vor Maria treten, wie wir sind, und ihr einfach sagen: „Mutter, führe mich.“
Eine Mutter kann nicht immer jedes Problem ihres Kindes lösen oder jede Not von ihm abwenden. Aber sie kann an der Seite ihres Kindes bleiben und sagen: „Ich bin da.“ Genau das sagt uns Maria, wenn wir das Kreuz der Krankheit, der Einsamkeit, des Alters oder unserer eigenen Fehler tragen. Wir sind nicht allein. Sie bleibt bei uns und führt uns stets zu ihrem Sohn.
Wir Kroaten hegen seit Jahrhunderten eine besondere Liebe zu Maria. In schwierigen Zeiten beteten unsere Vorfahren, unternahmen Wallfahrten und gaben den Glauben an ihre Kinder weiter – im Vertrauen darauf, dass die Mutter sie nicht im Stich lassen würde.
Diakon Georg Vukovits leitete um 9:30 Uhr das Rosenkranzgebet; anschließend feierte Bischof Ägidius Zsifkovics am Hauptaltar die feierliche hl. Messe, in Konzelebration mit seinen Priestern und unterstützt von Diakonen. Die musikalische Gestaltung übernahm der Chor von Neuberg unter der Leitung von Robert Novakovits und Kantor David Prior.
In seiner inspirierenden Predigt stellte der Bischof die Frage, was die heutigen Pilger mit den Generationen ihrer Vorfahren verbindet: Warum pilgerten unsere Vorfahren jahrhundertelang zur Muttergottes von Mariazell, und warum kommen wir heute nach Mariazell? Die Antwort lässt sich in zwei grundlegenden Worten zusammenfassen: Glaube und Gemeinschaft.
Der vornehmste und tiefste Grund für jede Wallfahrt ist der Glaube und die Nachfolge Jesu Christi. Die Worte des Evangeliums – „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ – finden ihren sichtbaren Ausdruck in den Pilgerzügen, die sich unter der Führung des Kreuzes zur Basilika von Mariazell hinbewegen. Das Kreuz offenbart, wem die Pilger folgen und wer das eigentliche Ziel ihrer Reise ist.
Unsere Vorfahren wussten genau, an wen sie sich wenden konnten, wenn sie von Krankheit, Not, Angst oder Ungewissheit bedrückt waren. Sie kamen zu Maria als einer Mutter, der sie ihre Freuden und Sorgen anvertrauen konnten. Die Basilika von Mariazell selbst zeugt symbolisch von diesem Weg: Der Pilger gelangt zunächst am Gnadenaltar zu Maria und legt ihr dar, was er im Herzen trägt; dann begegnet er Maria, die selbst den Weg des Kreuzes und des Leidens gegangen ist; und der Blick auf Maria als die in den Himmel aufgenommene Königin erinnert ihn an die christliche Hoffnung und an das Ziel, auf das wir zugehen.
Die Wallfahrt stellt daher eine persönliche Frage: Wie steht es heute um unseren Glauben – ist er lebendig, oder haben wir ihn lediglich geerbt? Ein lebendiger Glaube zeigt sich im Gebet, in der sonntäglichen Eucharistiefeier, in den Sakramenten und in konkreten guten Taten gegenüber anderen. Auf der wundertätigen Statue weist Maria auf Jesus hin und scheint jedem Pilger zuzurufen: Christus ist derjenige, dem wir folgen müssen; Er ist das Ziel unserer Reise.
Ein weiterer großer Wert der kroatischen Wallfahrt nach Mariazell liegt im Gemeinschaftsgefühl sowie in der Pflege von Muttersprache und Kultur. Seit Jahrhunderten versammelt die Muttergottes von Mariazell kroatische Gläubige aus verschiedenen Pfarren und Regionen und eint die Burgenlandkroaten über nationale Grenzen hinweg. Hier wird der Glaube in der Muttersprache bekannt; kroatische Lieder, Gebete, Traditionen und Kultur werden gepflegt – vor allem aber wird das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft gestärkt.
In Zeiten, in denen die Bindungen innerhalb von Familien, Dörfern und der Gesellschaft schwächer werden, ist die Kirche dazu aufgerufen, wieder zu einem Ort der Begegnung zu werden. Kirchliche Räume sollten nicht nur Orte des Gottesdienstes sein, sondern auch offene Stätten für Gebet, Gespräch, geselliges Beisammensein und die Verbindung von Menschen. Die Bewahrung der religiösen und nationalen Einheit ist daher kein Akt der Abgrenzung gegen andere, sondern ein Dienst am Nächsten – ganz im Sinne des Mottos: „Nicht gegen den anderen, sondern für den anderen, denn Einheit macht stark.“
Schließlich wurde ein Gebet an die Muttergottes von Mariazell gerichtet mit der Bitte, künftige Generationen auf ihrem Lebensweg zu begleiten, ihnen in Freud und Leid Mut zu schenken und ihnen zu helfen, das von den Vorfahren überlieferte Erbe zu bewahren: den Glauben an Christus sowie die kroatische Einheit, Sprache und Kultur.
Es war eine besondere Ehre, dass in diesem Jahr auch Pilger aus der Republik Kroatien anreisten. Einige von ihnen hatten bereits im Vorjahr eher zufällig an der Wallfahrt teilgenommen und waren von diesem Erlebnis so begeistert, dass sie für dieses Jahr eine erneute Reise organisierten; sie kamen mit fünf großen Bussen und waren glücklich, dass sie an der von Eisenstädter Bischof Zsifkovics zelebrierten, hl. Messe teilnehmen konnten. Im Namen aller Pilger aus den Pfarren Lobor und Mihovljan sowie des Kultur- und Kunstvereins (KUD) Golubovec überreichten sie dem Bischof als Zeichen der Wertschätzung ein schönes Geschenk und gestalteten vor der Nachmittagsandacht ein Programm, das die Gläubigen begeisterte. Nach der Andacht zeigten die geschätzen Pilger aus der Region Zagorje vor der Basilika ihre traditionellen Tänze und bereicherten die gesamte Wallfahrt mit einem wunderbaren kulturellen Beitrag – einem kleinen Stück ihrer Heimat. Der größte Schatz war jedoch, dass sie junge Menschen mitgebracht hatten, die voller Freude und Begeisterung an dieser Wallfahrt teilnahmen.
Mit einer feierlichen Andacht – zelebriert von Pfarrer Marko Zadravec und musikalisch begleitet von den Kantoren David Prior, Balázs Orbán und Morice Krenn – wurde die „Wandermadonna von Mariazell“ von der Pfarre Hrvatski Židan an die Pfarre Neuberg übergeben; beide Pfarren bereicherten diesen feierlichen liturgischen Akt zudem mit ihrem Gesang.
Mit Tränen in den Augen, Gebeten und Liedern auf den Lippen, doch mit tief bewegten Herzen verabschiedete sich eine große Zahl Gläubiger von der diesjährigen gemeinsamen Wallfahrt der Burgenlandkroaten – eines Volkes, das seit Jahrhunderten seine Verehrung für die Muttergottes von Mariazell und ihren Sohn Jesus bekundet. Während drei Tagen, erfüllt von zahlreichen hl. Messen, Andachten, Gebeten und Liedern, hatten die Gläubigen Gelegenheit, von den Sorgen des Alltags Abstand zu gewinnen, vor dem Geheimnis innezuhalten und inneren Frieden zu finden. Diese Wallfahrt hat viele Generationen geprägt; sie wird als Zeugnis lebendigen Glaubens weitergegeben und lebt als kostbare Erinnerung in der Geschichte vieler Familien fort.
Nun liegt es an der heutigen Generation, diese Flamme der Liebe und des Glaubens weiterzutragen – nicht bloß als Form der Volksfrömmigkeit, sondern als lebendige Begegnung mit Gott –, damit der unerschütterliche Glaube der Kroaten dieser Region weiterhin als Symbol der Einheit in Glaube, Kultur und Identität weitergegeben, stets neu gestärkt und vor dem Vergessen bewahrt wird.
Fotos: Diözese Eisenstadt