
In diesem Jahr mussten wir wegen des schlechten Wetters am Palmsonntag die Palmweihe unter dem Vordach beim Kircheneingang abhalten. Nach der Weihe zog unser Pfarrer Mag. Branko Kornfeind mit seinen Helfern singend zum Altar und feierte eine schöne hl. Messe, bei der Männer und Frauen die „Leidensgeschichte Christi“ vorlasen. Unser Pfarrer erinnerte uns daran, dass uns die Fastenzeit und das Fastentuch zu einem tieferen Erleben des Leidens Jesu führen sollen.
Am Gründonnerstag feierten wir eine sehr feierliche hl. Messe, bei der er uns seinen Beitrag in der diesjährigen Ausgabe des Pfarrblattes erklärte. Zitat: „In der Heiligen Schrift lesen wir: „Trügerische Hilfe ist das Ross, es rettet nicht mit seiner großen Stärke“ (Ps 33,17) oder ‚Nicht die Macht der Rosse rettet den König‘ (Hos 1,7). Das heißt: Nicht große Heere, nicht Waffen, nicht die neuesten Raketen oder Drohnen sind die Rettung eines Volkes, sondern Gott, das Wort Gottes. Es ist vergeblich, auf Waffen oder menschliche Verbündete zu vertrauen. Das kann und wird uns nicht retten. Unsere Hoffnung kann nur Gott sein – in Gott! Daraus folgt für unser tägliches Leben: Es ist traurig, wenn unsere Hoffnung im Geld, im Luxus oder in der modernsten Medizin liegt … und nicht in Gott. Nur Gott kann uns wahre Hoffnung und ein erfülltes Leben schenken!“
Nach der heiligen Messe hielten wir aufgrund der aktuellen Kriege in der Ukraine und im Iran eine gemeinsame Gebetsstunde unter dem Motto: „Gebete für den Frieden in der Welt!“
Um 15:00 Uhr zelebrierte unser Pfarrer sehr feierlich die Liturgie des Karfreitags und überraschte uns Gläubige, als er gemeinsam mit den Männern sehr eindrucksvoll die „Leidensgeschichte Christi“ sang.
Die „Auferstehung Christi“ feierten wir heuer am Samstag um 19:30 Uhr mit sehr vielen Gläubigen. Unser Pfarrer feierte mit Hilfe der Ministranten, Vorbeter und Sänger eine sehr feierliche Messe unter dem Motto: „Wer den auferstandenen Jesus liebt und an ihn glaubt, in dem lebt er in Ewigkeit!“ Nach der Messe lud unser Bürgermeister Bernhard Herics alle Anwesenden zu einer kleinen Agape vor der Kirche ein. So hatten wir Gelegenheit, gegenseitig Ostergrüße auszutauschen.
Ostersonntag: Unser Pfarrer begrüßte uns Gläubige, die in großer Zahl zu dieser feierlichen Messe kamen, mit den schönen Worten: „Christus ist auferstanden!“, und wir antworteten: „Er ist wahrhaft auferstanden!“ Danach feierte er eine feierliche heilige Messe, die er mit einem Segen in lateinischer Sprache abschloss. In der Predigt wies er uns darauf hin, Gott um jene Gnade zu bitten, in der wir nicht nur an ihn glauben, sondern ihn auch in unserem täglichen Leben erleben.
Schlussfolgerung: Auch heuer durften wir in der Karwoche sehr feierliche Messen und Liturgien erleben und dabei lernen, welche drei Dinge für uns Katholiken am wichtigsten sind: Glaube an Gott ohne Angst – Hoffnung auf Jesus Christus, unseren Erlöser – und Liebe zu Gott und unseren Mitmenschen.
Bild: Bibi